Olivenöl für die Haare? – der Alltagstest

Olivenöl für die Haare? – der Alltagstest

Olivenöl für die Haare – schon seit längerem wird erklärt, wie gut das gegen trocken Haare helfen soll. Ich persönlich habe mich eigentlich bisher geweigert, Lebensmittel in die Haare zu schmieren. Nach einer eindringlichen Empfehlung einer Freundin habe ich dann zur Olivenöl-Flasche gegriffen und es jetzt zwei Wochen getestet.

Muss es ein teures Olivenöl sein?

Hier gehen die Meinungen schon auseinander. Manche behaupten, billiges Olivenöl hätte ungefilterte Unreinheiten, die man nicht nicht auf der Kopfhaut haben möchte. Ich finde das ziemlich übertrieben, bedenkt man, dass das Olivenöl wieder ausgewaschen wird. Ich habe zumindest keine schlechten Erfahrungen mit günstigem Olivenöl gehabt. Es sollte nur nativ / extra vergine sein, da diese Öle nicht heissgepresst sind und die Ölsäuren unverändert geblieben sind. Mein Testkandidat war das gute native Olivenöl von ja!

Einarbeiten des Olivenöls in die Haare – ins feuchte oder trockene Haar?

Ich habe auf Geheiß meiner Freundin das Olivenöl erhitzt und es dann abkühlen lassen, bis es lauwarm ist. Dann einfach in kleinen Mengen in die Haarspitzen / das Haar einarbeiten und über Nacht einwirken lassen. Man sollte sich ein Handtuch aufs Kopfkissen legen, wenn man nicht jedes Mal den Kopfkissenbezug wechseln möchte.

Das Auswaschen des Olivenöls aus den Haaren

Das ist die gute Nachricht: Der Aufwand das Olivenöl aus den Haaren zu waschen, hält sich in Grenzen. Ich muss sagen, dass ich nicht länger oder intensiver die Haare auswaschen musste als sonst. Ich habe normales Shampoo und manchmal eine Spülung benutzt und hatte keine Probleme mit fettigen Haaren, wie man vielleicht vermuten könnte. Wenn man einen besonderen Pflege-Effekt haben möchte, kann man die Haare auch nur mit warmen Wasser auswaschen, dann sind Haare und Haarspitzen besonders weich.

Olivenöl für die Haare – Das Resultat und Fazit

Nach zwei Wochen Olivenöl-Behandlung muss ich sagen, dass das Resultat wirklich nicht schlecht ist. Ich habe viele Haarkuren etc. für teures Geld verwendet, die schlechtere Ergebnisse geliefert haben. Für rund 4 € kriegt man bei Olivenöl schon etwas geboten. Meine Haarspitzen sind definitv schön weich. Der einzige Störfaktor sind die Nächte, da ich persönlich nicht gerne mit behandelten Haaren schlafe. Aber was tut man nicht alles… Zusammenfassend kann ich Olivenöl für die Haare nur empfehlen, ich werde auf jeden Fall wieder darauf zurückgreifen.

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6 Kommentare

  1. leonora - 6. Oktober 2013

    ich habe seit 4 tage mal versucht olivenöle in die haare aber nach denn duchen sind meine haare so fettig geworden was soll ich machen

    • Perlen wie wir - 14. Oktober 2013

      Das Olivenöl solltest Du nur in die Haarlängen einarbeiten – nicht an die Kopfhaut. Und es ist ganz wichtig, dass es lauwarm ist. Anschliesend kannst Du es einfach mit Shampoo auswaschen.

  2. Rachel - 29. Juli 2013

    Ich glaube, dass jede Frau ihre eigene Mixtur für die Haare testet. Meine Mischung bestand aus Olivenöl, Bier, Eier und Zitrone. Es roch sehr komisch, aber die Haare waren nicht mehr spröde und man konnte sie toll frisieren.

  3. Vivi - 24. Juli 2013

    Wie ist es nu? Macht man sich das Olivenöl ganz in die Haare oder nur in die Haarspitzen? Bin ein bisschen irritiert…

  4. Leila - 24. Juli 2013

    Ich benutze schon lange Olivenöl für die Haare. Natürlich nicht jeden Tag, aber immer dann wenn sich meine Haare trocken anfühlen… Ich habe viele andere natürliche Mittelchen probiert (Kokosöl, Mandelöl etc.) muss aber sagen dass Olivenöl wirklich das beste Preis/Leistungverhältnis hat! Ich mache es übrigens gar nicht warm, ich finde es wirkt auch so… Also von mir eine absolute Empfehlung!

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